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KI in der kriminellen Israel-Armee 01

Kibbutz Re'im - Kibbuz Beeri - Gazastreifen-KZ - West Bank

WO sind die Nazis? Nazi-Likud-Ministerpräsident: Netanjahu (erfindet am 29.10.2023: Gegen Amalek dürfen Juden alles töten auch Frauen, Kinder+Tiere) -- Nazi-Likud-Verteidigungsminister: Galant (erfindet am 9.10.2023 menschliche Tiere+sperrt dem Gazastreifen-KZ Wasser, Strom+Versorgung+lässt bis zum 6.11.2023 Bomben von über 2x die Atombombe von Hiroshima auf den Gazastreifen abwerfen+in 6 Wochen über 14.000 Zivilisten ermorden, darunter über 4000 Kinder) -- Nazi-Minister für Kulturerbe: Amichai Eliyahu (erfindet am 2.11.2023, Gaza City wird Katif) -- Nazi-Sicherheitsminister: Ben Gvir und sein Nazi-Rechtsberater Zvika Fogel (von der jüdischen NSDAP-Partei "Jewish Power": sie klauen in der West Bank alles, bewaffenen illegale Siedler, betreiben neuen Kolonialismus mit Terror der Siedler gedeckt von der Nazi-Zion-Armee ohne Ende gegen die Palästinenser) -- Nazi-Finanzminister: Bezalel Smotrich (wollte am 14.11.2023 alle Palästinenser in die ganze Welt deportieren lassen) -- Nazi-Kommunikationsminister Shlomo Karhi --  Nazi-Wirtschaftsminister Nir Barkat (erfindet am 24.11.2023: Hamas ist Nazi+die IL-Armee sind liebe Leute und kümmern sich um die Palästinenser) -- Nazi-Landwirtschaftsminister: Avi Dichter (verkündet am 12.Nov.2023 die 2. Naqba 2023) -- Nazi-Likud-Militärsprecher: Daniel Hagari (verkündete am 28.10.2023, Palästinenser können nach Gaza City zurückkehren) -- IL-Militärsprecher: Peter Lerner --  IL-Nazi-Polizeichef: Yaakov Kobi Shabtai (will am 4.11.2023 alle Juden, die den Palästinensern gleiche Rechte geben wollen, in den Gazastreifen deportieren und dort mit den Palästinensern sterben lassen) -- Nazi-"Berater" von Netanjahu: Mark Regev vom Prime Minister's Office (hat am 6.11.2023 zugegeben, dass IL an den Palästinensern einen Holocaust vollzieht) -- Ex-Aussenministerin Ayelet Shaked (erfindet am 22.11.2023, die 2 Mio. Gaza-Palästinenser darf man endlos foltern, damit es ihnen dann so schlecht geht, damit die Welt sie aus Mitleid aufnimmt: Sie will je 20.000 bis 50.000 "Terroristen" auf ca.100 Länder in der ganzen Welt "verteilen", ohne die Palästinenser zu fragen) -- IL-Nazi-Spion Dr. Eli David (New York) (verkündet am 24.11.2023 die nächsten Angriffe auf "Feindstaaten", die für den Waffenstillstand gestimmt haben) -- Militär-Rabbiner Amichai Friedman (hetzt am 5.11.2023 Soldaten auf: Gazastreifen+Libanon sollen jüdisch werden) usw. usf.

Kriminelle jüdische Geheimdienste:  Inlandsgeheimdienst Shabak (Shin Bet) - Auslandsgeheimdienst Mossad

Bomben auf das Gazastreifen-KZ im Vergleich zur Hiroshima-Atombombe:
23.10.2023: 1/4 Atombombe erreicht
25.10.2023: 80% Atombombe erreicht
26.10.2023: 1 Hiroshima-Atombombe erreicht
6.11.2023: 2,5 Hiroshima-Atombomben erreicht

Hier sind die zivilen Totenzahlen von Gazastreifen, West Bank und Israhell immer auf dem (fast) neusten Stand:
https://www.aljazeera.com/news/longform/2023/10/9/israel-hamas-war-in-maps-and-charts-live-tracker

Nazi-Doktrin der IL-Armee: Doktrin der Kollektivstrafe (bekannt als Dahiya-Doktrin, benannt nach dem Vorort West-Beirut, der 2006 von Israel schwer bombardiert wurde, um das libanesische Volk für Israels Versagen zu bestrafen, die Hisbollah im Kampf zu besiegen (Link)

Hamas: Hamas-Sprecher Abu Obadia --

Deutsche Juden ohne Blick für die Wahrheit des Völkermords:
Felix Klein, seit 2018 Beauftragter der Bundesregierung für jüdisches Leben in Deutschland und den Kampf gegen Antisemitismus.


https://de.rt.com/der-nahe-osten/189004-gastartikel-greta-zu-israels-vorgehen/

Quellen mit Videos aus Gaza:

1) Ariyana Love mit: https://t.me/DrAriyanaLove
2) Juan Sinmiedo mit: https://t.me/UkraineHumanRightsAbuses
3) Times of GAZA: https://t.me/TIMESOFGAZA  
4) Quds Network: https://t.me/QudsNen

Die Bevölkerung der Palästinenser mit ca. 4,2 Millionen entspricht Kuwait oder Panama (Link). Komischerweise fehlen die Palästinenser aber auf dieser Liste der Nationen! Und die Nazi-Regierung von Israel will diese 4,2 Millionen vernichten, weil sie als UNTERMENSCHEN gelten und seit 1948 gefoltert und eingesperrt werden (Israel=Nazitum - Link). Der Nazi-Zion-Verteidigungsminister Galant bezeichnete am 9.10.2023 alle Palästinenser als "menschliche Tiere" (Video-Link). Der Völkermord ist am Laufen. WER ist denn hier das Tier? Galant!

Widerstand in IL:
-- Arbisch-israelischer Anwalt Aymen-Odeh
-- Palästinensische Nachrichtenagentur Wafa
-- Nachrichtenagentur Al Jazeera
-- Jewish Voice for Peace: https://www.jewishvoiceforpeace.org/  - info@jvpaction.org  
-- jüdischer Menschenrechtsanwalt in Israel: Michael Sfard - Link
-- Al-Mayadeen Media Network
-- International Center for Justice in Palestine: https://www.icjpalestine.com/

Muslimische Seite:
-- Islamic World News: https://english.iswnews.com
-- Libanon-GB: Journalistin Hala Jaber (libanesisch-britische Journalistin, aktuell bei der Sunday Times GB).

Wid in IR:
-- Clare Daly: EU-Abgeordnete in Grüssel+Strassburg - Link

Wid in Sp:
-- Spanische Sozialrechtsministerin (Spanish Minister of Social Rights), Ione Belarra - Link

Fotos


Meldungen

präsentiert von Michael Palomino

3 Fantasien: Moses ist Fantasie, Jesus ist Fantasie, Mohammed ist Fantasie - aber Mutter Erde ist REAL
Der Moses ist eine Fantasie - von ihm wurde nichts gefunden. Die Beweise dafür sind im Buck "Keine Posaunen vor Jericho" aufgeführt - Link. Also ist das Judentum reine Fantasie, und auch der jüdische Kalender ist nur eine Fantasie. Der Fantasie-Moses ist auch ein Zahlencode mit 12 Fantasie-Stämmen, zusammen mit dem Fantasie-Moses sind es 13 Elemente (Mondkalender 13x28). Auch der Jesus ist eine Fantasie - von ihm wurde nichts gefunden, sondern das ist eine Code-Fantasie mit den Zahlen 3,12,13,33: Es sind 12 Fantasie-Jünger, zusammen mit dem Fantasie-Jesus sind es 13 (Mondkalender 13x28), und er stirbt den Fantasie-Tod mit 33 (33 Wirbel, höchster Freimaurer-Grad) - Link. Deswegen ist das Christentum nur eine Fantasie, und auch der christliche Kalender ist nur eine Fantasie - und der Vatikan ist eine kriminell-pädophil-satanistische Drogen-Geldwäscher-Mafia - Link mit Videos - Link mit Meldungen. Auch der Mohammed ist nur eine Fantasie - von ihm wurde NICHT gefunden, und der Name "Mohammed" war erst ab 850 in Gebrauch, nicht um 600 - Link. Somit ist auch der muslimische Kalender nur eine Fantasie. Friede mit Heilungen und Anleitungen zur Pflege des Planeten findet man bei Mutter Erde - Mutter Erde ist REAL und jeder kann das lernen:
http://www.med-etc.com - schönen Tag noch! - Michael Palomino, 12.Mai 2019


DAS SCHEMA mit Kriegen der kriminellen "Elite" 25.10.2023: Immer wiederholen sich Kriege gegen Palästinenser und Russen
https://t.me/Ungeimpfte_Schweiz_kennenlernen/65963
-- alle 10 Jahre eine grosse Schlacht gegen die Palästinenser
-- alle 50 Jahre ein Angriff gegen Russland.
Damit die Rüstungsaktien brav steigen und der Rote Schild und andere Mittäter im Komitee der 300 ihre Profite haben. Tote spielen KEINE Rolle.
Was tun? Diese Elite muss weg - es sind Kriegs-Psychopathen.
Michael Palomino NIE IMPFEN+IMMER BAR - 25.10.2023

Die Israel-Armee ist eine Nazi-Armee, die Likud-Partei ist ein Nazi-Likud, und Israel ist zu einem Nazi-Israel geworden.



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Der Yinon-Plan: Der zionische Moses-Fantasie-Plan für ein Gross-[Moses-Fantasie]-Israel vom Nil bis zum Euphrat

Wer weiss Bescheid:
-- Human Rights Watch (HRW)



1.12.2023: Israel ist immer mehr im Abseits
von Michael Palomino NIE IMPFEN+IMMER BAR

Also mit jeder Bombe
                schiesst sich Israel nun noch mehr ins Abseits
Also mit jeder Bombe schiesst sich Israel nun noch mehr ins Abseits. [1]


A view of the street as the
                clash breaks out between Palestinians and Israeli forces
                following the raid, conducted by Israeli army, on Jenin
                refugee camp in Jenin, West Bank on December 5.



Meldungen zur KI in der Israel-Armee

KI macht den Gazakrieg 9.12.2023: Zwei Artikel über KI bei der kriminellen Israel-Armee - die kriminelle Kollektivstrafe gegen 2,2 Mio. Gazastreifen-Palästinenser - Flugblätter sind keine Warnungen - Testlabor mit Kameras und KI-Bombardierungen - der automatisierte Völkermord:
Das Evangelium: Israel setzt im Gaza-Krieg auf ein neues KI-System
The Gospel: Israel turns to a new AI system in the Gaza war

https://www.aljazeera.com/program/the-listening-post/2023/12/9/the-gospel-israel-turns-to-a-new-ai-system-in-the-gaza-war

Die Rolle der KI-gestützten Kriegsführung auf den Killing Fields von Gaza. Außerdem ein Blick auf die zunehmende Gewalt im Westjordanland.
The role of AI-enhanced warfare in the killing fields of Gaza. Plus, a look at intensifying violence in the West Bank.

Videoprotokoll:

-- die Webseite +972 publizierte am 30.11.2023 einen Artikel über die KI-Mördermaschine im jüdischen Militär: Die KI kombiniert Bedingungen und Hausnummern, die es zu bombardieren gilt
Eine Massenmordfabrik: Hinter den Kulissen von Israels kalkulierter Bombardierung des Gazastreifens
(orig. ENGL: A mass assassination factory: inside Israel's calculated bombing of Gaza)
https://www.972mag.com/mass-assassination-factory-israel-calculated-bombing-gaza/

-- dann war da schon 2021 ein Artikel über die KI-Mördermaschine im jüdischen Militär bei Bombardierungen im Gazastreifen
Ein Blick in die Zielfabrik der IDF, die rund um die Uhr läuft
(orig. ENGL: A glimpse into the IDF's target factory that operates around the clock)
(im Internet nicht auffindbar)
Im Artikel wurde behauptet, dass nur ausgewählte Ziele bombardiert würden, um die Zivilbevölkerung zu schützen.

Videoprotokoll (Fortsetzung):

Die Realität sieht aber anders aus:

Wohnblöcke bombardiert
-- nachdem viele Wohnblocks bombardiert wurden, wurden dann grosse Institutionen bombardiert und zerstört, sogenannte "Power Targets", also Universitäten, Bibliotheken, Institutionen, um den Druck auf die Hamas zu erhöhen [was natürlich nicht funktionierte, denn die Tunnels wurden nicht beschädigt]

Zivilbevölkerung bombardiert [und an der Soldaten-Disco werden Soldatenlieder gegen palästinensische Kinder gesungen]
-- die kriminelle Israel-Armee bombardiert gar nicht die Hamas, sondern die Zivilbevölkerung mit 1000en Kindermorden [und auf Soldatenfesten und an Soldatendiscos werden Lieder gesungen, wo der Tod palästinensischer KINDER durch jüdische BOMBEN VERHERRLICHT WIRD]

IL-Regierung macht Nazi-Sippenhaft gegen 2,2 Millionen Gazastreifen-Palästinenser - Kriegsverbrechen soll mit Sippenhaft gerechtfertigt werden
-- Omar Shakir (Israel & Palestine Director, Human Rights Watch) meint: Viele Regierungsmitglieder von Israel vom Premier [Satanjahu] über den Verteidigungsminister [Galant] bis zum Herzog behaupten, für den Überfall vom 7. Oktober 2023 wird die GANZE Bevölkerung des Gazastreifens verantwortlich gemacht (Nazi-Sippenhaft): Der Herzog sagt einfach so: "It's an entire nation" (7'15'')

-- das heisst, für die Hamas-Aktion vom 7.10.2023 sollen nun 2,2 Millionen Gazastreifen-Palästinenser verantwortlich sein (7'33'') -- das ist Kollektivstrafe, Kriegsverbrechen, und so will die kriminelle Regierung von Israel ihrn Vernichtungsfeldzug im Gazastreifen mit allen Kriegsverbrechen rechtfertigen (7'53'')

Warnung per Flugblatt ist keine präzise Warnung - und am Ende ist keine Zone mehr "sicher" - der QR-Code ist gar nicht praktikabel
-- die kriminelle Naziregierung Netanjahu spielt dann mit Flugblättern mit den Palästinensern, wo eine "sichere Zone" sei, und am Ende bleiben kaum noch "sichere Zonen" übrig, und die Palästinenser fragen sich dann, welche Distriktnummern auf der Karte werden noch sicher sein? (8'30'')

-- das letzte Flugblatt mit der Behauptung von "sicheren Zonen" im Süd-Gazastreifen-KZ war mit einem QR-Code ausgestattet, aber die Palästinenser dort haben KEIN Internet und KEINE Telefonverbindungen mehr, also ist der QR-Code auf dem Flugblatt nur ein schlechter Witz (8'56'')

Völkerrecht schreibt den Schutz der Zivilbevölkerung vor
-- Omar Shakir: Jedes Recht schreibt vor, dass Ziviilisten in kriegerischen Handlungen geschützt werden müssen (9'4'') -- und man ist verpflichtet, Warnungen herauszugeben (9'7'') -- aber einfach Flugblätter abzuwerfen ohne genaue Warnungen, was wo wann passiert, entspricht nicht dem internationalen Völkerrecht (9'17'') -- die kriminelle Israel-Armee meint, die Flugblätter seien eine Warnung gewesen, man hätte auch ohne Warnung einfach schiessen können (IDF had had a much easier life by simply attacking) (9'40'') -- die 1000en ermordeten Kinder sprechen gegen dieses Flugblatt-Warnsystem, es hat nicht funktioniert, und die Behauptung der "moralischsten Armee der Welt" ist damit auch widerlegt (10'4'')

Die Gazastreifen-Palästinenser sind Experiment für Kameraüberwachung und KI-Bombardierungen, sind ein "Testlabor", damit die kriminelle IL-Armee dann Rüstung in die ganze Welt verkaufen kann - der automatisierte Völkermord
-- Nazi-Israel hat im Gazastreifen ein Kamerasystem mit Überwachung aufgebaut, Amnesty International nennt es "automatisierte Apartheid" ("authomated apartheid") (10'16'') -- mit dabei ist die KI, so dass Gaza in die Steinzeit zurückgebombt wird (10'23'') -- Omar Shakir: Die hohen Mordraten an der Zivilbevölkerung sind so gewollt, die Beweise am Boden sind vorhanden: "These are NOT accidents" (11'4'')

-- Marwa Fatafta (Mena Policy & Advocacy Director, Acess Now): Die Palästinenser im Gazastreifen werden für ein Experiment missbraucht, sie sind ein Testlabor geworden, die kriminelle Nazi-Zion-Armee testet ihre neuen Rüstungssysteme an den Palästinensern, sie wollen den Gazastreifen unbewohnbar machen und gehen damit von der automatisierten Apartheid zum automatisierten Völkermord (from authomatized apartheid to authomatized genocide) (11'44'')



dasselbe Thema:
Kriminelles Nazi-Israel 9.12.2023: lässt die Vernichtung des Gazastreifens mit KI ablaufen: Die KI bestimmt die Wohnblöcke, die man bombardieren muss - Artikel vom 30.11.2023:
Eine Massenmordfabrik: Hinter den Kulissen von Israels kalkulierter Bombardierung des Gazastreifens
(orig. ENGL: A mass assassination factory: inside Israel's calculated bombing of Gaza)
https://www.972mag.com/mass-assassination-factory-israel-calculated-bombing-gaza/

Übersetzung mit Deepl:

Von Yuval Abraham 30. November 2023 - Yuval Abraham ist Journalist und Aktivist mit Sitz in Jerusalem

Erlaubte Luftangriffe auf nicht-militärische Ziele und der Einsatz eines Systems der künstlichen Intelligenz haben es der israelischen Armee ermöglicht, ihren tödlichsten Krieg gegen den Gazastreifen zu führen, wie eine Untersuchung von +972 und Local Call zeigt.

Die erweiterte Erlaubnis der israelischen Armee, nicht-militärische Ziele zu bombardieren, die Lockerung der Beschränkungen hinsichtlich der zu erwartenden zivilen Opfer und der Einsatz eines Systems der künstlichen Intelligenz, das mehr potenzielle Ziele als je zuvor generiert, scheinen zum zerstörerischen Charakter der Anfangsphase des aktuellen Krieges Israels gegen den Gazastreifen beigetragen zu haben, wie eine Untersuchung des Magazins +972 und Local Call zeigt. Diese Faktoren, die von gegenwärtigen und ehemaligen Mitgliedern des israelischen Geheimdienstes beschrieben wurden, haben wahrscheinlich eine Rolle bei einer der tödlichsten Militärkampagnen gegen Palästinenser seit der Nakba von 1948 gespielt.

Die Untersuchung von +972 und Local Call basiert auf Gesprächen mit sieben aktuellen und ehemaligen Mitgliedern des israelischen Geheimdienstes - darunter Angehörige des militärischen Geheimdienstes und der Luftwaffe, die an israelischen Operationen im belagerten Gazastreifen beteiligt waren - sowie auf palästinensischen Zeugenaussagen, Daten und Unterlagen aus dem Gazastreifen und offiziellen Erklärungen des IDF-Sprechers und anderer israelischer staatlicher Institutionen.

Im Vergleich zu früheren israelischen Angriffen auf den Gazastreifen hat die Armee im aktuellen Krieg - den Israel als "Operation Eiserne Schwerter" bezeichnet und der nach dem von der Hamas geführten Angriff auf den Süden Israels am 7. Oktober begann - ihre Bombardierung von Zielen, die nicht eindeutig militärischer Natur sind, erheblich ausgeweitet. Dazu gehören private Wohnhäuser sowie öffentliche Gebäude, Infrastruktur und Hochhäuser, die von der Armee als "Energieziele" ("matarot otzem") bezeichnet werden.

Die Bombardierung von Machtzielen zielt nach Angaben von Geheimdienstquellen, die in der Vergangenheit Erfahrungen mit ihrer Anwendung im Gazastreifen gemacht haben, vor allem darauf ab, der palästinensischen Zivilgesellschaft zu schaden: Es soll ein "Schock" ausgelöst werden, der unter anderem stark nachhallt und "die Zivilbevölkerung dazu bringt, Druck auf die Hamas auszuüben", wie es eine Quelle ausdrückte.

Mehrere der Quellen, die mit +972 und Local Call unter der Bedingung der Anonymität sprachen, bestätigten, dass die israelische Armee über Dateien zu den meisten potenziellen Zielen im Gazastreifen - einschließlich Häusern - verfügt, in denen die Anzahl der Zivilisten angegeben ist, die bei einem Angriff auf ein bestimmtes Ziel wahrscheinlich getötet werden. Diese Zahl wird berechnet und ist den Nachrichtendiensten der Armee im Voraus bekannt, die auch kurz vor einem Angriff wissen, wie viele Zivilisten mit Sicherheit getötet werden.

In einem Fall, der von den Quellen erörtert wurde, genehmigte die israelische Militärführung wissentlich die Tötung Hunderter palästinensischer Zivilisten bei dem Versuch, einen einzelnen hochrangigen Hamas-Militärkommandeur zu ermorden. "Die Zahlen stiegen von Dutzenden von toten Zivilisten, die als Kollateralschaden bei einem Angriff auf einen hochrangigen Beamten in früheren Operationen zugelassen wurden, auf Hunderte von toten Zivilisten als Kollateralschaden", sagte eine Quelle.

"Nichts geschieht zufällig", sagte eine andere Quelle. "Wenn ein 3-jähriges Mädchen in einem Haus in Gaza getötet wird, dann deshalb, weil jemand in der Armee entschieden hat, dass es keine große Sache ist, dass sie getötet wird - dass es ein Preis ist, der es wert ist, bezahlt zu werden, um [ein anderes] Ziel zu treffen. Wir sind nicht die Hamas. Das sind keine zufälligen Raketen. Alles ist beabsichtigt. Wir wissen genau, wie viel Kollateralschaden es in jedem Haus gibt."

Der Untersuchung zufolge ist ein weiterer Grund für die große Zahl von Zielen und die umfangreichen Schäden für die Zivilbevölkerung im Gazastreifen der weit verbreitete Einsatz eines Systems namens "Habsora" ("Das Evangelium"), das weitgehend auf künstlicher Intelligenz beruht und Ziele fast automatisch in einer Geschwindigkeit "generieren" kann, die weit über das hinausgeht, was bisher möglich war. Dieses KI-System, wie es ein ehemaliger Geheimdienstoffizier beschrieb, ermöglicht im Wesentlichen eine "Massenmordfabrik".

Den Quellen zufolge ermöglicht der zunehmende Einsatz von KI-basierten Systemen wie Habsora der Armee, Wohnhäuser, in denen auch nur ein einziges Hamas-Mitglied wohnt, in großem Umfang anzugreifen, selbst wenn es sich dabei um Nachwuchskräfte der Hamas handelt. Aussagen von Palästinensern im Gazastreifen deuten jedoch darauf hin, dass die Armee seit dem 7. Oktober auch viele Privatwohnungen angegriffen hat, in denen sich kein bekanntes oder offensichtliches Mitglied der Hamas oder einer anderen militanten Gruppe aufhielt. Solche Angriffe, so bestätigten Quellen gegenüber +972 und Local Call, können wissentlich ganze Familien töten.

In den meisten Fällen, so fügten die Quellen hinzu, werden die militärischen Aktivitäten nicht von diesen angegriffenen Häusern aus durchgeführt. "Ich erinnere mich, dass ich dachte, es wäre so, als ob [palästinensische Militante] alle Privatwohnungen unserer Familien bombardieren würden, wenn [israelische Soldaten] am Wochenende nach Hause gehen, um zu schlafen", erinnerte sich eine Quelle, die diese Praxis kritisierte.

Eine andere Quelle sagte, dass ein hochrangiger Geheimdienstoffizier seinen Offizieren nach dem 7. Oktober mitgeteilt habe, dass das Ziel darin bestehe, "so viele Hamas-Aktivisten wie möglich zu töten", wofür die Kriterien für die Schädigung palästinensischer Zivilisten erheblich gelockert worden seien. So gibt es "Fälle, in denen wir auf der Grundlage einer weiträumigen Lokalisierung des Ziels zuschlagen und dabei Zivilisten töten. Dies geschieht oft, um Zeit zu sparen, anstatt etwas mehr Arbeit zu leisten, um eine genauere Lokalisierung zu erreichen", so die Quelle.

Das Ergebnis dieser Politik ist der erschütternde Verlust von Menschenleben in Gaza seit dem 7. Oktober. Mehr als 300 Familien haben in den letzten zwei Monaten zehn oder mehr Familienmitglieder durch israelische Bombardierungen verloren - eine Zahl, die 15 Mal höher ist als die Zahl des bisher tödlichsten Krieges Israels gegen Gaza im Jahr 2014. Zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Berichts wurden rund 15.000 Palästinenser in diesem Krieg getötet, Tendenz steigend.

"All dies geschieht entgegen dem Protokoll, das die IDF in der Vergangenheit verwendet haben", erklärte eine Quelle. "Man hat das Gefühl, dass hochrangige Beamte in der Armee sich ihres Versagens am 7. Oktober bewusst sind und sich mit der Frage beschäftigen, wie sie der israelischen Öffentlichkeit ein Bild [vom Sieg] vermitteln können, das ihren Ruf rettet."

1. Ein Vorwand für Zerstörung

Israel begann seinen Angriff auf den Gazastreifen im Anschluss an die von der Hamas geführte Offensive auf den Süden Israels am 7. Oktober.Während dieses Angriffs massakrierten militante Palästinenser unter Raketenbeschuss mehr als 840 Zivilisten und töteten 350 Soldaten und Sicherheitskräfte, entführten etwa 240 Menschen - Zivilisten und Soldaten - nach Gaza und verübten weit verbreitete sexuelle Gewalt, darunter auch Vergewaltigungen, wie aus einem Bericht der NRO Ärzte für Menschenrechte Israel hervorgeht.

Vom ersten Moment nach dem Angriff am 7. Oktober an erklärten die Entscheidungsträger in Israel offen, dass die Reaktion ein völlig anderes Ausmaß haben würde als frühere Militäroperationen im Gazastreifen, mit dem erklärten Ziel, die Hamas vollständig auszulöschen."Der Schwerpunkt liegt auf dem Schaden und nicht auf der Genauigkeit", sagte IDF-Sprecher Daniel Hagari am 9. Oktober.


2. Die Armee setzte diese Erklärungen rasch in die Tat um

Den Quellen zufolge, die mit +972 und Local Call sprachen, lassen sich die Ziele in Gaza, die von israelischen Flugzeugen angegriffen wurden, grob in vier Kategorien einteilen. Die erste Kategorie sind "taktische Ziele", zu denen militärische Standardziele wie bewaffnete militante Zellen, Waffenlager, Raketenwerfer, Panzerabwehrraketen, Abschussrampen, Mörserbomben, militärische Hauptquartiere, Beobachtungsposten usw. gehören.

Das zweite Ziel sind "unterirdische Ziele" - hauptsächlich Tunnel, die die Hamas unter den Stadtvierteln des Gazastreifens gegraben hat, auch unter zivilen Häusern. Luftangriffe auf diese Ziele könnten zum Einsturz der Häuser über den Tunneln oder in deren Nähe führen.

Die dritte Kategorie sind "Machtziele", zu denen Hochhäuser und Wohntürme im Herzen von Städten sowie öffentliche Gebäude wie Universitäten, Banken und Regierungsbüros gehören. Laut drei Geheimdienstquellen, die in der Vergangenheit an der Planung oder Durchführung von Angriffen auf Machtziele beteiligt waren, soll ein gezielter Angriff auf die palästinensische Gesellschaft "zivilen Druck" auf die Hamas ausüben.

Die letzte Kategorie besteht aus "Familienwohnungen" oder "Wohnungen von Agenten".Erklärtes Ziel dieser Angriffe ist die Zerstörung von Privatwohnungen, um einen einzelnen Bewohner zu ermorden, der verdächtigt wird, ein Hamas- oder Islamischer Dschihad-Aktivist zu sein. Palästinensische Zeugenaussagen belegen jedoch, dass sich unter den getöteten Familien keine Mitglieder dieser Organisationen befanden.

In der Anfangsphase des aktuellen Krieges scheint die israelische Armee der dritten und vierten Kategorie von Zielen besondere Aufmerksamkeit geschenkt zu haben. Nach Angaben des IDF-Sprechers vom 11. Oktober wurde in den ersten fünf Tagen der Kämpfe die Hälfte der bombardierten Ziele - 1.329 von insgesamt 2.687 - als Energieziele eingestuft.

"Wir werden gebeten, nach Hochhäusern mit einem halben Stockwerk zu suchen, die der Hamas zugeordnet werden können", sagte eine Quelle, die an früheren israelischen Offensiven in Gaza teilgenommen hat. "Manchmal handelt es sich dabei um das Büro eines Sprechers einer militanten Gruppe oder um einen Treffpunkt, an dem sich Agenten treffen. Ich habe verstanden, dass der Boden ein Vorwand ist, der es der Armee ermöglicht, in Gaza viel Zerstörung anzurichten. Das haben sie uns gesagt.

"Wenn sie der ganzen Welt sagen würden, dass die Büros [des Islamischen Dschihad] im 10. Stock nicht als Ziel wichtig sind, sondern dass ihre Existenz eine Rechtfertigung dafür ist, das gesamte Hochhaus zum Einsturz zu bringen, um Druck auf die dort lebenden Familien auszuüben, um Druck auf die terroristischen Organisationen auszuüben, würde dies selbst als Terrorismus angesehen werden. Also sagen sie es nicht", fügte die Quelle hinzu.

Verschiedene Quellen, die in den Nachrichtendiensten der IDF dienten, sagten, dass zumindest bis zum aktuellen Krieg die Armeeprotokolle Angriffe auf Energieversorgungsziele nur zuließen, wenn die Gebäude zum Zeitpunkt des Angriffs leer waren. Zeugenaussagen und Videos aus dem Gazastreifen deuten jedoch darauf hin, dass seit dem 7. Oktober einige dieser Ziele angegriffen wurden, ohne dass die Bewohner vorher benachrichtigt wurden, wodurch ganze Familien ums Leben kamen.

Die weitreichenden Angriffe auf Wohnhäuser lassen sich aus öffentlichen und offiziellen Daten ableiten. Nach Angaben des Medienbüros der Regierung in Gaza - das seit dem 11. November aufgrund des Zusammenbruchs des Gesundheitswesens im Gazastreifen keine Todeszahlen mehr veröffentlicht - hatte Israel bis zum Beginn der vorübergehenden Waffenruhe am 23. November 14.800 Palästinenser in Gaza getötet, davon etwa 6.000 Kinder und 4.000 Frauen, die zusammen mehr als 67 Prozent der Gesamtbevölkerung ausmachen. Die Zahlen des Gesundheitsministeriums und des Medienbüros der Regierung - beide unter der Schirmherrschaft der Hamas-Regierung - weichen nicht wesentlich von den israelischen Schätzungen ab.

Das Gesundheitsministerium im Gazastreifen macht auch keine Angaben darüber, wie viele der Toten den militärischen Flügeln der Hamas oder des Islamischen Dschihad angehörten. Die israelische Armee schätzt, dass sie zwischen 1.000 und 3.000 bewaffnete palästinensische Kämpfer getötet hat. Nach israelischen Medienberichten sind einige der toten Kämpfer unter den Trümmern oder im unterirdischen Tunnelsystem der Hamas begraben und wurden daher bei den offiziellen Zählungen nicht berücksichtigt.

Die UN-Daten für den Zeitraum bis zum 11. November, als Israel 11.078 Palästinenser im Gazastreifen tötete, besagen, dass mindestens 312 Familien zehn oder mehr Menschen bei dem aktuellen israelischen Angriff verloren haben; zum Vergleich: Während der "Operation Protective Edge" im Jahr 2014 verloren 20 Familien im Gazastreifen zehn oder mehr Menschen. Mindestens 189 Familien haben den UN-Angaben zufolge zwischen sechs und neun Menschen verloren, während 549 Familien zwischen zwei und fünf Menschen verloren haben. Für die seit dem 11. November veröffentlichten Opferzahlen liegen noch keine aktualisierten Aufschlüsselungen vor.

Die massiven Angriffe auf Elektrizitätswerke und Privathäuser erfolgten zur gleichen Zeit, als die israelische Armee am 13. Oktober die 1,1 Millionen Bewohner des nördlichen Gazastreifens - die meisten von ihnen in Gaza-Stadt - aufforderte, ihre Häuser zu verlassen und in den Süden des Streifens zu ziehen. Zu diesem Zeitpunkt war bereits eine Rekordzahl von Zielen bombardiert worden, und mehr als 1.000 Palästinenser waren bereits getötet worden, darunter Hunderte von Kindern.

Insgesamt sind nach Angaben der UNO seit dem 7. Oktober 1,7 Millionen Palästinenser, die überwiegende Mehrheit der Bevölkerung des Streifens, innerhalb des Gazastreifens vertrieben worden. Die Armee behauptet, dass die Aufforderung zur Evakuierung des Nordens des Gazastreifens dem Schutz der Zivilbevölkerung diente. Die Palästinenser sehen diese Massenvertreibung jedoch als Teil einer "neuen Nakba" - ein Versuch, einen Teil oder das gesamte Gebiet ethnisch zu säubern.


3. Jeder suchte nach seinen Kindern in diesen Haufen"

Im gegenwärtigen Krieg hat Israel nicht nur eine noch nie dagewesene Zahl von Energieversorgungszielen angegriffen, sondern auch die bisherige Politik der Armee aufgegeben, die darauf abzielte, Schaden von der Zivilbevölkerung abzuwenden. Während früher die offizielle Vorgehensweise der Armee darin bestand, dass man Stromziele erst angreifen konnte, nachdem alle Zivilisten aus ihnen evakuiert worden waren, haben Zeugenaussagen palästinensischer Bewohner im Gazastreifen gezeigt, dass Israel seit dem 7. Oktober Hochhäuser angreift, in denen sich die Bewohner noch befinden oder ohne nennenswerte Schritte zu ihrer Evakuierung unternommen zu haben, was zu zahlreichen zivilen Todesfällen führte.

Solche Angriffe führen sehr oft zur Tötung ganzer Familien, wie bei früheren Offensiven zu beobachten war. Nach einer Untersuchung von AP, die nach dem Krieg von 2014 durchgeführt wurde, waren etwa 89 Prozent der bei den Luftangriffen auf Familienhäuser Getöteten unbewaffnete Bewohner, und die meisten von ihnen waren Kinder und Frauen.

Tishler, der Stabschef der Luftwaffe, bestätigte eine Änderung der Politik und erklärte gegenüber Reportern, dass die "Dachklopfer"-Politik der Armee - bei der ein kleiner Erstschlag auf das Dach eines Gebäudes abgefeuert wird, um die Bewohner zu warnen, dass es bald angegriffen wird - nicht mehr angewandt wird, "wenn es einen Feind gibt".Roof knocking", so Tishler, sei "ein Begriff, der sich auf Kampfhandlungen bezieht und nicht auf den Krieg".

Die Quellen, die zuvor an Energiezielen gearbeitet haben, sagten, dass die dreiste Strategie des aktuellen Krieges eine gefährliche Entwicklung sein könnte, und erklärten, dass die Angriffe auf Energieziele ursprünglich dazu gedacht waren, den Gazastreifen zu "schockieren", aber nicht unbedingt, um eine große Anzahl von Zivilisten zu töten. "Die Ziele wurden unter der Annahme entworfen, dass die Hochhäuser evakuiert werden würden. Als wir also daran arbeiteten, [die Ziele zusammenzustellen], gab es keinerlei Bedenken, wie viele Zivilisten zu Schaden kommen würden; die Annahme war, dass die Zahl immer gleich Null sein würde", sagte eine Quelle, die mit der Taktik bestens vertraut ist.

"Dies würde bedeuten, dass es eine vollständige Evakuierung [der angegriffenen Gebäude] geben würde, die zwei bis drei Stunden dauert, in denen die Bewohner [telefonisch zur Evakuierung] aufgefordert werden, Warnraketen abgefeuert werden und wir auch mit Drohnenaufnahmen überprüfen, ob die Menschen tatsächlich das Hochhaus verlassen", fügte die Quelle hinzu.

Beweise aus dem Gazastreifen deuten jedoch darauf hin, dass einige Hochhäuser - bei denen wir davon ausgehen, dass es sich um Energieziele handelte - ohne Vorwarnung zum Einsturz gebracht wurden.
+972 und Local Call haben mindestens zwei Fälle während des aktuellen Krieges ausfindig gemacht, in denen ganze Wohnhochhäuser ohne Vorwarnung bombardiert wurden und einstürzten, und einen Fall, in dem den Beweisen zufolge ein Hochhaus auf Zivilisten einstürzte, die sich darin befanden.

Am 10. Oktober bombardierte Israel das Babel-Gebäude in Gaza, so die Aussage von Bilal Abu Hatzira, der in dieser Nacht Leichen aus den Trümmern rettete. Bei dem Angriff auf das Gebäude wurden zehn Menschen getötet, darunter drei Journalisten.

Am 25. Oktober wurde das 12-stöckige Wohngebäude Al-Taj in Gaza-Stadt ohne Vorwarnung in die Luft gesprengt, wobei die darin lebenden Familien getötet wurden. Etwa 120 Menschen wurden unter den Trümmern ihrer Wohnungen begraben, wie die Bewohner berichteten.Yousef Amar Sharaf, ein Bewohner von Al-Taj, schrieb auf X, dass 37 seiner Familienmitglieder, die in dem Gebäude lebten, bei dem Angriff getötet wurden: "Mein lieber Vater und meine liebe Mutter, meine geliebte Frau, meine Söhne und die meisten meiner Brüder und deren Familien." Anwohner berichteten, dass viele Bomben abgeworfen wurden, die auch Wohnungen in benachbarten Gebäuden beschädigten und zerstörten.

Sechs Tage später, am 31. Oktober, wurde das achtstöckige Wohngebäude Al-Mohandseen ohne Vorwarnung bombardiert.
Berichten zufolge wurden bereits am ersten Tag zwischen 30 und 45 Leichen aus den Trümmern geborgen. Ein Baby wurde lebend und ohne seine Eltern gefunden. Journalisten schätzten, dass über 150 Menschen bei dem Angriff getötet wurden, da viele unter den Trümmern begraben blieben.

Das Gebäude stand früher im Flüchtlingslager Nuseirat südlich des Wadi Gaza - in der vermeintlich "sicheren Zone", in die Israel die aus ihren Häusern im nördlichen und zentralen Gazastreifen geflohenen Palästinenser verwiesen hatte - und diente daher nach Zeugenaussagen als vorübergehende Unterkunft für die Vertriebenen.

Gemäss einer Untersuchung von Amnesty International beschoss Israel am 9. Oktober mindestens drei mehrstöckige Gebäude sowie einen offenen Flohmarkt an einer belebten Straße im Flüchtlingslager Jabaliya und tötete dabei mindestens 69 Menschen. "Die Leichen waren verbrannt ... Ich wollte nicht hinsehen, ich hatte Angst, das Gesicht von Imad zu sehen", sagte der Vater eines getöteten Kindes."Die Leichen lagen verstreut auf dem Boden. Jeder suchte nach seinen Kindern in diesen Haufen. Ich erkannte meinen Sohn nur an seiner Hose. Ich wollte ihn sofort begraben, also trug ich meinen Sohn und holte ihn heraus."

Laut der Untersuchung von Amnesty erklärte die Armee, der Angriff auf den Markt habe einer Moschee gegolten, "in der sich Hamas-Aktivisten aufhielten". Der gleichen Untersuchung zufolge zeigen Satellitenbilder jedoch keine Moschee in der Nähe.

Der IDF-Sprecher ging nicht auf die Fragen von +972 und Local Call zu bestimmten Angriffen ein, sondern erklärte ganz allgemein, dass "die IDF vor den Angriffen auf verschiedene Weise warnt und, wenn die Umstände es zulassen, auch individuelle Warnungen durch Telefonanrufe an Personen übermittelt, die sich an oder in der Nähe der Ziele befinden (während des Krieges gab es mehr als 25.000 Live-Gespräche, neben Millionen von aufgezeichneten Gesprächen, Textnachrichten und aus der Luft abgeworfenen Flugblättern zum Zweck der Warnung der Bevölkerung). Generell bemühen sich die IDF, den Schaden für die Zivilbevölkerung im Rahmen der Angriffe so gering wie möglich zu halten, obwohl es eine Herausforderung ist, eine Terrororganisation zu bekämpfen, die die Bürger des Gazastreifens als menschliche Schutzschilde benutzt."


4. Die Maschine produzierte 100 Ziele an einem Tag"

Nach Angaben des IDF-Sprechers hat Israel in den ersten 35 Tagen der Kampfhandlungen bis zum 10. November insgesamt 15.000 Ziele in Gaza angegriffen. Laut mehreren Quellen ist dies eine sehr hohe Zahl im Vergleich zu den vier vorangegangenen großen Operationen im Gazastreifen. Während der Operation Guardian of the Walls im Jahr 2021 griff Israel in 11 Tagen 1.500 Ziele an. Bei der Operation Protective Edge im Jahr 2014, die 51 Tage dauerte, traf Israel zwischen 5.266 und 6.231 Ziele. Während der "Säule der Verteidigung" im Jahr 2012 wurden in acht Tagen rund 1 500 Ziele angegriffen. Bei "Gegossenes Blei" im Jahr 2008 schlug Israel in 22 Tagen 3.400 Ziele an.

Aus Geheimdienstkreisen, die an den früheren Operationen beteiligt waren, erfuhren +972 und Local Call, dass die israelische Luftwaffe bei einer Angriffsrate von 100 bis 200 Zielen pro Tag im Jahr 2021 zehn Tage lang und im Jahr 2014 drei Wochen lang keine Ziele von militärischem Wert mehr hatte. Warum sind der israelischen Armee dann nach fast zwei Monaten im aktuellen Krieg noch nicht die Ziele ausgegangen?

Die Antwort könnte in einer Erklärung des IDF-Sprechers vom 2. November zu finden sein, wonach die Armee das KI-System Habsora ("Das Evangelium") einsetzt, das, so der Sprecher, "den Einsatz automatischer Werkzeuge zur schnellen Erstellung von Zielen ermöglicht und durch die Verbesserung von präzisem und hochwertigem Aufklärungsmaterial entsprechend den [operativen] Erfordernissen funktioniert."

In der Erklärung wird ein hochrangiger Geheimdienstmitarbeiter mit den Worten zitiert, dass dank Habsora Ziele für Präzisionsschläge geschaffen werden, "die dem Feind großen Schaden zufügen und Nichtkombattanten nur minimalen Schaden zufügen.

Hamas-Aktivisten sind nicht immun - egal, wo sie sich verstecken".Geheimdienstquellen zufolge generiert Habsora unter anderem automatische Empfehlungen für Angriffe auf Privatwohnungen, in denen Personen leben, die verdächtigt werden, Hamas- oder Islamischer Dschihad-Aktivisten zu sein.

Israel führt dann groß angelegte Tötungsoperationen durch, indem es diese Wohnhäuser unter schweren Beschuss nimmt.

Habsora, so erklärte eine der Quellen, verarbeitet enorme Datenmengen, die "Zehntausende von Geheimdienstmitarbeitern nicht verarbeiten könnten", und empfiehlt Bombenanschläge in Echtzeit. Da sich die meisten hochrangigen Hamas-Beamten zu Beginn einer Militäroperation in unterirdische Tunnel zurückziehen, ermöglicht der Einsatz eines Systems wie Habsora das Aufspüren und Angreifen der Häuser von relativ jungen Agenten, so die Quellen.

Ein ehemaliger Geheimdienstoffizier erklärte, dass das Habsora-System die Armee in die Lage versetzt, eine "Massenmordfabrik" zu betreiben, in der "der Schwerpunkt auf der Quantität und nicht auf der Qualität liegt". Ein menschliches Auge "wird die Ziele vor jedem Angriff durchgehen, aber es muss nicht viel Zeit auf sie verwenden". Da Israel die Zahl der Hamas-Mitglieder im Gazastreifen auf etwa 30.000 schätzt und sie alle zum Tode verurteilt sind, ist die Zahl der potenziellen Ziele enorm.

2019 richtete die israelische Armee ein neues Zentrum ein, das mit Hilfe von KI die Zielerfassung beschleunigen soll. "Die Targets Administrative Division ist eine Einheit, die Hunderte von Offizieren und Soldaten umfasst und auf KI-Fähigkeiten basiert", sagte der ehemalige IDF-Stabschef Aviv Kochavi in einem ausführlichen Interview mit Ynet Anfang dieses Jahres.

"Es handelt sich um eine Maschine, die mit Hilfe von KI viele Daten besser und schneller als jeder Mensch verarbeitet und in Angriffsziele umwandelt", so Kochavi weiter."Das Ergebnis war, dass diese Maschine bei der Operation Guardian of the Walls [im Jahr 2021] von dem Moment an, als sie aktiviert wurde, jeden Tag 100 neue Ziele generierte. Sehen Sie, in der Vergangenheit gab es in Gaza Zeiten, in denen wir 50 Ziele pro Jahr geschaffen haben. Und hier produzierte die Maschine 100 Ziele an einem Tag".

"Wir bereiten die Zielscheiben automatisch vor und arbeiten nach einer Checkliste", so eine der Quellen, die in der neuen Verwaltungsabteilung für Zielscheiben arbeiten, gegenüber +972 und Local Call. "Es ist wirklich wie in einer Fabrik. Wir arbeiten schnell, und es bleibt keine Zeit, sich eingehend mit dem Ziel zu befassen. Wir werden danach beurteilt, wie viele Ziele wir erreichen können.

Ein hochrangiger Militärbeamter, der für die Zielbank zuständig ist, sagte der Jerusalem Post Anfang des Jahres, dass das Militär dank der KI-Systeme der Armee zum ersten Mal schneller neue Ziele generieren kann, als es Angriffe durchführt. Eine andere Quelle sagte, dass das Bestreben, automatisch eine große Anzahl von Zielen zu generieren, eine Umsetzung der Dahiya-Doktrin sei.

Automatisierte Systeme wie Habsora haben somit die Arbeit der israelischen Geheimdienstmitarbeiter bei der Entscheidungsfindung während militärischer Operationen, einschließlich der Berechnung möglicher Opfer, erheblich erleichtert. Fünf verschiedene Quellen bestätigten, dass die Zahl der Zivilisten, die bei Angriffen auf Privathäuser getötet werden können, dem israelischen Geheimdienst im Voraus bekannt ist und in der Zieldatei eindeutig unter der Kategorie "Kollateralschaden" erscheint.

Diesen Quellen zufolge gibt es verschiedene Grade von Kollateralschäden, anhand derer die Armee entscheidet, ob es möglich ist, ein Ziel in einem Privathaus anzugreifen. "Wenn die allgemeine Anweisung 'Kollateralschaden 5' lautet, bedeutet dies, dass wir befugt sind, alle Ziele anzugreifen, bei denen fünf oder weniger Zivilisten getötet werden - wir können auf alle Zieldateien reagieren, die fünf oder weniger sind", so eine der Quellen.

"In der Vergangenheit haben wir nicht regelmäßig die Häuser von jüngeren Hamas-Mitgliedern für Bombenangriffe markiert", sagte ein Sicherheitsbeamter, der an den Angriffen auf Ziele während früherer Operationen beteiligt war. "Wenn zu meiner Zeit das Haus, an dem ich arbeitete, als Kollateralschaden 5 gekennzeichnet war, wurde es nicht immer [für den Angriff] genehmigt." Eine solche Genehmigung sei nur erteilt worden, wenn bekannt war, dass ein hochrangiger Hamas-Kommandeur in dem Haus wohnte.

"Soweit ich weiß, können sie heute alle Häuser [aller Hamas-Militärangehörigen, unabhängig von ihrem Rang] markieren", so die Quelle weiter. "Das sind eine Menge Häuser. Hamas-Mitglieder, die nicht wirklich von Bedeutung sind, leben in Häusern in ganz Gaza. Also markieren sie das Haus, bombardieren es und töten alle Bewohner."


5. Eine konzertierte Politik zur Bombardierung von Familienhäusern

Am 22. Oktober bombardierte die israelische Luftwaffe das Haus des palästinensischen Journalisten Ahmed Alnaouq in der Stadt Deir al-Balah.Ahmed ist ein enger Freund und Kollege von mir. Vor vier Jahren gründeten wir eine hebräische Facebook-Seite mit dem Namen "Across the Wall" (Über die Mauer), um der israelischen Öffentlichkeit palästinensische Stimmen aus dem Gazastreifen zu vermitteln.

Bei dem Angriff am 22. Oktober stürzten Betonblöcke auf Ahmeds gesamte Familie ein und töteten seinen Vater, seine Brüder, Schwestern und alle ihre Kinder, einschließlich der Babys. Nur seine 12-jährige Nichte Malak überlebte und befand sich in einem kritischen Zustand, ihr Körper war mit Verbrennungen übersät. Ein paar Tage später starb Malak.

Insgesamt wurden einundzwanzig Mitglieder von Ahmeds Familie getötet und unter ihrem Haus begraben. Keiner von ihnen war ein Kämpfer. Der Jüngste war 2 Jahre alt, der Älteste, sein Vater, war 75 Jahre alt. Ahmed, der derzeit im Vereinigten Königreich lebt, ist nun der Einzige in seiner gesamten Familie.

Ahmeds Familien-WhatsApp-Gruppe trägt den Titel "Better Together". Die letzte Nachricht, die dort erscheint, wurde von ihm kurz nach Mitternacht in der Nacht, in der er seine Familie verlor, verschickt. "Jemand hat mich wissen lassen, dass alles in Ordnung ist", schrieb er. Es antwortete niemand. Er schlief ein, wachte aber um 4 Uhr morgens in Panik auf. Schweißgebadet überprüfte er erneut sein Telefon. Stille. Dann erhielt er eine Nachricht von einem Freund mit der schrecklichen Nachricht.

Ahmeds Fall ist in diesen Tagen in Gaza alltäglich. In Interviews mit der Presse haben die Leiter der Krankenhäuser im Gazastreifen immer wieder dieselbe Beschreibung geäußert: Familien kommen als eine Reihe von Leichen in die Krankenhäuser, ein Kind, gefolgt von seinem Vater, gefolgt von seinem Großvater. Die Leichen sind alle mit Schmutz und Blut bedeckt.

Ehemaligen israelischen Geheimdienstoffizieren zufolge ist in vielen Fällen, in denen ein Privathaus bombardiert wird, das Ziel die "Ermordung von Hamas- oder Dschihad-Agenten", und solche Ziele werden angegriffen, wenn der Agent das Haus betritt. Die Nachrichtendienstler wissen, ob die Familienmitglieder oder Nachbarn des Agenten bei einem Anschlag ebenfalls ums Leben kommen könnten, und sie wissen, wie sie berechnen können, wie viele von ihnen sterben könnten. Jede der Quellen sagte, dass es sich um Privathäuser handelt, in denen in der Mehrzahl der Fälle keine militärischen Aktivitäten durchgeführt werden.

+972 und Local Call liegen keine Daten über die Zahl der Militärangehörigen vor, die bei Luftangriffen auf Privathäuser im gegenwärtigen Krieg tatsächlich getötet oder verwundet wurden, aber es gibt zahlreiche Hinweise darauf, dass es sich in vielen Fällen nicht um militärische oder politische Aktivisten der Hamas oder des Islamischen Dschihad handelte.

Am 10. Oktober bombardierte die israelische Luftwaffe ein Wohnhaus im Gaza-Viertel Sheikh Radwan und tötete 40 Menschen, die meisten von ihnen Frauen und Kinder. In einem der schockierenden Videos, die nach dem Angriff aufgenommen wurden, sind schreiende Menschen zu sehen, die eine Puppe in der Hand halten, die aus den Trümmern des Hauses geborgen wurde, und sie von Hand zu Hand weiterreichen.Wenn die Kamera heranzoomt, kann man sehen, dass es sich nicht um eine Puppe, sondern um den Körper eines Babys handelt.

Einer der Bewohner sagte, dass 19 Mitglieder seiner Familie bei dem Angriff getötet worden seien. Ein anderer Überlebender schrieb auf Facebook, er habe nur die Schulter seines Sohnes in den Trümmern gefunden. Amnesty untersuchte den Angriff und fand heraus, dass ein Hamas-Mitglied in einem der oberen Stockwerke des Gebäudes wohnte, aber zum Zeitpunkt des Angriffs nicht anwesend war.

[Wohnblöcke bombardieren 2014 schon - Operation "Protective Edge"- Kinder und Babys töten wird für Nazi-Israel normal]

Die Bombardierung von Familienhäusern, in denen vermutlich Hamas- oder Islamischer Dschihad-Aktivisten leben, wurde wahrscheinlich während der Operation "Protective Edge" im Jahr 2014 zu einer konzertierten Politik der IDF. Damals waren 606 Palästinenser - etwa ein Viertel der zivilen Todesopfer in den 51 Tagen der Kämpfe - Mitglieder von Familien, deren Häuser bombardiert wurden. Ein UN-Bericht bezeichnete dies 2015 sowohl als potenzielles Kriegsverbrechen als auch als "neues Handlungsmuster", das "zum Tod ganzer Familien führte".

Im Jahr 2014 wurden 93 Säuglinge durch israelische Bombardierungen von Familienhäusern getötet, davon 13 unter einem Jahr. Vor einem Monat wurden bereits 286 Babys im Alter von bis zu einem Jahr als im Gazastreifen getötet identifiziert, wie aus einer detaillierten ID-Liste mit dem Alter der Opfer hervorgeht, die das Gesundheitsministerium im Gazastreifen am 26. Oktober veröffentlichte.

Die Zahl hat sich seitdem wahrscheinlich verdoppelt oder verdreifacht.In vielen Fällen, insbesondere bei den derzeitigen Angriffen auf den Gazastreifen, hat die israelische Armee jedoch Angriffe auf Privatwohnungen durchgeführt, auch wenn es kein bekanntes oder eindeutiges militärisches Ziel gibt.

So hat Israel nach Angaben des Komitees zum Schutz von Journalisten bis zum 29. November 50 palästinensische Journalisten in Gaza getötet, einige von ihnen in ihren Häusern und bei ihren Familien. Roshdi Sarraj, 31, ein Journalist aus Gaza, der in Großbritannien geboren wurde, gründete in Gaza ein Medienunternehmen namens "Ain Media". Am 22. Oktober wurde das Haus seiner Eltern, in dem er schlief, von einer israelischen Bombe getroffen, die ihn tötete. Die Journalistin Salam Mema starb ebenfalls unter den Trümmern ihres Hauses, nachdem es bombardiert worden war; von ihren drei kleinen Kindern starb Hadi, 7, während Sham, 3, noch nicht unter den Trümmern gefunden wurde. Zwei weitere Journalisten, Duaa Sharaf und Salma Makhaimer, wurden zusammen mit ihren Kindern in ihren Häusern getötet.

Israelische Analysten haben zugegeben, dass die militärische Wirksamkeit dieser Art von unverhältnismäßigen Luftangriffen begrenzt ist. Zwei Wochen nach dem Beginn der Bombardierungen im Gazastreifen (und vor der Bodeninvasion) - nachdem die Leichen von 1.903 Kindern, etwa 1.000 Frauen und 187 älteren Männern im Gazastreifen gezählt worden waren - twitterte der israelische Kommentator Avi Issacharoff: "So schwer es auch zu hören ist, am 14. Tag der Kämpfe sieht es nicht so aus, als ob der militärische Arm der Hamas signifikant geschädigt wurde. Der größte Schaden für die militärische Führung ist die Ermordung von [Hamas-Kommandeur] Ayman Nofal."


6. Kämpfende menschliche Tiere

Militante Hamas-Kämpfer operieren regelmäßig aus einem komplizierten Netz von Tunneln, die unter weiten Teilen des Gazastreifens gebaut wurden.Wie die ehemaligen israelischen Geheimdienstoffiziere, mit denen wir sprachen, bestätigten, verlaufen diese Tunnel auch unter Häusern und Straßen.

Daher führen israelische Versuche, sie mit Luftangriffen zu zerstören, in vielen Fällen wahrscheinlich zur Tötung von Zivilisten. Dies könnte ein weiterer Grund für die hohe Zahl palästinensischer Familien sein, die bei der derzeitigen Offensive ausgelöscht werden.

Die für diesen Artikel befragten Geheimdienstoffiziere sagten, dass die Art und Weise, wie die Hamas das Tunnelnetz im Gazastreifen angelegt hat, bewusst die Zivilbevölkerung und die oberirdische Infrastruktur ausnutzt. Diese Behauptungen waren auch die Grundlage für die Medienkampagne, die Israel im Zusammenhang mit den Angriffen und Razzien auf das Al-Shifa-Krankenhaus und den darunter entdeckten Tunneln durchgeführt hat.

Israel hat auch zahlreiche militärische Ziele angegriffen: bewaffnete Hamas-Aktivisten, Raketenabschussrampen, Scharfschützen, Panzerabwehrtrupps, militärische Hauptquartiere, Stützpunkte, Beobachtungsposten und vieles mehr. Seit Beginn der Bodeninvasion werden die israelischen Truppen am Boden durch Luftangriffe und schweren Artilleriebeschuss unterstützt. Völkerrechtsexperten halten diese Ziele für legitim, solange die Angriffe dem Grundsatz der Verhältnismäßigkeit entsprechen.

Auf eine Anfrage von +972 und Local Call für diesen Artikel erklärte der IDF-Sprecher: "Die IDF ist dem internationalen Recht verpflichtet und handelt danach, und dabei greift sie militärische Ziele an und greift keine Zivilisten an. Die terroristische Organisation Hamas platziert ihre Agenten und militärischen Einrichtungen mitten in der Zivilbevölkerung.Die Hamas benutzt die Zivilbevölkerung systematisch als menschliche Schutzschilde und führt ihre Kämpfe von zivilen Gebäuden aus, einschließlich sensibler Orte wie Krankenhäuser, Moscheen, Schulen und UN-Einrichtungen.

Geheimdienstquellen, die mit +972 und Local Call sprachen, behaupteten in ähnlicher Weise, dass die Hamas in vielen Fällen "die Zivilbevölkerung in Gaza absichtlich gefährdet und versucht, Zivilisten mit Gewalt an der Evakuierung zu hindern." Zwei Quellen sagten, dass die Hamas-Führer "verstehen, dass die israelische Schädigung von Zivilisten ihnen eine Legitimation für ihre Kämpfe gibt".

Gleichzeitig war die Vorstellung, eine Ein-Tonnen-Bombe abzuwerfen, die einen Hamas-Aktivisten töten sollte, dabei aber eine ganze Familie als "Kollateralschaden" tötete, in weiten Teilen der israelischen Gesellschaft nicht immer so leicht zu akzeptieren, auch wenn es heute schwer vorstellbar ist. Im Jahr 2002 bombardierte die israelische Luftwaffe beispielsweise das Haus von Salah Mustafa Muhammad Shehade, dem damaligen Chef der Al-Qassam-Brigaden, dem militärischen Flügel der Hamas. Die Bombe tötete ihn, seine Frau Eman, seine 14-jährige Tochter Laila und 14 weitere Zivilisten, darunter 11 Kinder.

Die Tötung löste sowohl in Israel als auch in der Weltöffentlichkeit einen Aufschrei aus, und Israel wurde beschuldigt, Kriegsverbrechen begangen zu haben. Diese Kritik führte dazu, dass die israelische Armee 2003 beschloss, eine kleinere Vierteltonnenbombe auf ein Treffen hochrangiger Hamas-Vertreter - darunter der schwer fassbare Anführer der Al-Qassam-Brigaden, Mohammed Deif - in einem Wohnhaus in Gaza abzuwerfen, obwohl sie befürchtete, dass die Bombe nicht stark genug sein würde, um sie zu töten. In seinem Buch "To Know Hamas" schreibt der erfahrene israelische Journalist Shlomi Eldar, dass die Entscheidung, eine relativ kleine Bombe zu verwenden, auf den Präzedenzfall Shehade und die Befürchtung zurückzuführen war, dass eine 1-Tonnen-Bombe auch die Zivilisten in dem Gebäude töten würde. Der Anschlag schlug fehl, und die ranghohen Offiziere des militärischen Flügels flohen vom Tatort.

Im Dezember 2008, im ersten großen Krieg, den Israel gegen die Hamas führte, nachdem diese die Macht in Gaza übernommen hatte, sagte Yoav Gallant, der damalige Chef des IDF-Südkommandos, dass Israel zum ersten Mal "die Familienhäuser" hochrangiger Hamas-Funktionäre mit dem Ziel treffe, sie zu zerstören, aber ihren Familien nicht zu schaden. Gallant betonte, dass die Häuser angegriffen wurden, nachdem die Familien durch ein "Klopfen auf das Dach" gewarnt worden waren, sowie durch einen Telefonanruf, nachdem klar war, dass militärische Aktivitäten der Hamas in dem Haus stattfanden.

[Erste Bombardierung von Wohnblöcken im Jahr 2014 schon]

Nach der "Protective Edge" von 2014, bei der Israel begann, systematisch Familienhäuser aus der Luft anzugreifen, sammelten Menschenrechtsgruppen wie B'Tselem (Link) Zeugenaussagen von Palästinensern, die diese Angriffe überlebt hatten. Die Überlebenden sagten, die Häuser seien in sich zusammengefallen, Glasscherben hätten die Körper der Insassen zerschnitten, die Trümmer "rochen nach Blut" und die Menschen seien lebendig begraben worden.

Diese tödliche Politik setzt sich bis heute fort – zum Teil dank des Einsatzes zerstörerischer Waffen und ausgeklügelter Technologie wie Habsora, aber auch dank eines politischen und sicherheitspolitischen Establishments, das die Zügel der israelischen Militärmaschinerie gelockert hat. Fünfzehn Jahre, nachdem er darauf bestanden hatte, dass die Armee sich bemühe, den Schaden für die Zivilbevölkerung zu minimieren, hat Gallant, jetzt Verteidigungsminister, seine Meinung eindeutig geändert. "Wir kämpfen gegen menschliche Tiere und handeln entsprechend", sagte er nach dem 7. Oktober.


orig. ENGL:

By Yuval Abraham November 30, 2023 - Yuval Abraham is a journalist and activist based in Jerusalem

Permissive airstrikes on non-military targets and the use of an artificial intelligence system have enabled the Israeli army to carry out its deadliest war on Gaza, a +972 and Local Call investigation reveals.

The Israeli army’s expanded authorization for bombing non-military targets, the loosening of constraints regarding expected civilian casualties, and the use of an artificial intelligence system to generate more potential targets than ever before, appear to have contributed to the destructive nature of the initial stages of Israel’s current war on the Gaza Strip, an investigation by +972 Magazine and Local Call reveals. These factors, as described by current and former Israeli intelligence members, have likely played a role in producing what has been one of the deadliest military campaigns against Palestinians since the Nakba of 1948.

The investigation by +972 and Local Call is based on conversations with seven current and former members of Israel’s intelligence community — including military intelligence and air force personnel who were involved in Israeli operations in the besieged Strip — in addition to Palestinian testimonies, data, and documentation from the Gaza Strip, and official statements by the IDF Spokesperson and other Israeli state institutions.

Compared to previous Israeli assaults on Gaza, the current war — which Israel has named “Operation Iron Swords,” and which began in the wake of the Hamas-led assault on southern Israel on October 7 — has seen the army significantly expand its bombing of targets that are not distinctly military in nature. These include private residences as well as public buildings, infrastructure, and high-rise blocks, which sources say the army defines as “power targets” (“matarot otzem”).

The bombing of power targets, according to intelligence sources who had first-hand experience with its application in Gaza in the past, is mainly intended to harm Palestinian civil society: to “create a shock” that, among other things, will reverberate powerfully and “lead civilians to put pressure on Hamas,” as one source put it.

Several of the sources, who spoke to +972 and Local Call on the condition of anonymity, confirmed that the Israeli army has files on the vast majority of potential targets in Gaza — including homes — which stipulate the number of civilians who are likely to be killed in an attack on a particular target. This number is calculated and known in advance to the army’s intelligence units, who also know shortly before carrying out an attack roughly how many civilians are certain to be killed.

In one case discussed by the sources, the Israeli military command knowingly approved the killing of hundreds of Palestinian civilians in an attempt to assassinate a single top Hamas military commander. “The numbers increased from dozens of civilian deaths [permitted] as collateral damage as part of an attack on a senior official in previous operations, to hundreds of civilian deaths as collateral damage,” said one source.

“Nothing happens by accident,” said another source. “When a 3-year-old girl is killed in a home in Gaza, it’s because someone in the army decided it wasn’t a big deal for her to be killed — that it was a price worth paying in order to hit [another] target. We are not Hamas. These are not random rockets. Everything is intentional. We know exactly how much collateral damage there is in every home.”

According to the investigation, another reason for the large number of targets, and the extensive harm to civilian life in Gaza, is the widespread use of a system called “Habsora” (“The Gospel”), which is largely built on artificial intelligence and can “generate” targets almost automatically at a rate that far exceeds what was previously possible. This AI system, as described by a former intelligence officer, essentially facilitates a “mass assassination factory.”

According to the sources, the increasing use of AI-based systems like Habsora allows the army to carry out strikes on residential homes where a single Hamas member lives on a massive scale, even those who are junior Hamas operatives. Yet testimonies of Palestinians in Gaza suggest that since October 7, the army has also attacked many private residences where there was no known or apparent member of Hamas or any other militant group residing. Such strikes, sources confirmed to +972 and Local Call, can knowingly kill entire families in the process.

In the majority of cases, the sources added, military activity is not conducted from these targeted homes. “I remember thinking that it was like if [Palestinian militants] would bomb all the private residences of our families when [Israeli soldiers] go back to sleep at home on the weekend,” one source, who was critical of this practice, recalled.

Another source said that a senior intelligence officer told his officers after October 7 that the goal was to “kill as many Hamas operatives as possible,” for which the criteria around harming Palestinian civilians were significantly relaxed. As such, there are “cases in which we shell based on a wide cellular pinpointing of where the target is, killing civilians. This is often done to save time, instead of doing a little more work to get a more accurate pinpointing,” said the source.

The result of these policies is the staggering loss of human life in Gaza since October 7. Over 300 families have lost 10 or more family members in Israeli bombings in the past two months — a number that is 15 times higher than the figure from what was previously Israel’s deadliest war on Gaza, in 2014. At the time of writing, around 15,000 Palestinians have been reported killed in the war, and counting.

“All of this is happening contrary to the protocol used by the IDF in the past,” a source explained. “There is a feeling that senior officials in the army are aware of their failure on October 7, and are busy with the question of how to provide the Israeli public with an image [of victory] that will salvage their reputation.”

1. ‘An excuse to cause destruction’

Israel launched its assault on Gaza in the aftermath of the October 7 Hamas-led offensive on southern Israel. During that attack, under a hail of rocket fire, Palestinian militants massacred more than 840 civilians and killed 350 soldiers and security personnel, kidnapped around 240 people — civilians and soldiers — to Gaza, and committed widespread sexual violence, including rape, according to a report by the NGO Physicians for Human Rights Israel.

From the first moment after the October 7 attack, decisionmakers in Israel openly declared that the response would be of a completely different magnitude to previous military operations in Gaza, with the stated aim of totally eradicating Hamas. “The emphasis is on damage and not on accuracy,” said IDF Spokesperson Daniel Hagari on Oct. 9. The army swiftly translated those declarations into actions.

According to the sources who spoke to +972 and Local Call, the targets in Gaza that have been struck by Israeli aircraft can be divided roughly into four categories. The first is “tactical targets,” which include standard military targets such as armed militant cells, weapon warehouses, rocket launchers, anti-tank missile launchers, launch pits, mortar bombs, military headquarters, observation posts, and so on.

The second is “underground targets” — mainly tunnels that Hamas has dug under Gaza’s neighborhoods, including under civilian homes. Aerial strikes on these targets could lead to the collapse of the homes above or near the tunnels.

The third is “power targets,” which includes high-rises and residential towers in the heart of cities, and public buildings such as universities, banks, and government offices. The idea behind hitting such targets, say three intelligence sources who were involved in planning or conducting strikes on power targets in the past, is that a deliberate attack on Palestinian society will exert “civil pressure” on Hamas.

The final category consists of “family homes” or “operatives’ homes.” The stated purpose of these attacks is to destroy private residences in order to assassinate a single resident suspected of being a Hamas or Islamic Jihad operative. However, in the current war, Palestinian testimonies assert that some of the families that were killed did not include any operatives from these organizations.

In the early stages of the current war, the Israeli army appears to have given particular attention to the third and fourth categories of targets. According to statements on Oct. 11 by the IDF Spokesperson, during the first five days of fighting, half of the targets bombed — 1,329 out of a total 2,687 — were deemed power targets.

“We are asked to look for high-rise buildings with half a floor that can be attributed to Hamas,” said one source who took part in previous Israeli offensives in Gaza. “Sometimes it is a militant group’s spokesperson’s office, or a point where operatives meet. I understood that the floor is an excuse that allows the army to cause a lot of destruction in Gaza. That is what they told us.

“If they would tell the whole world that the [Islamic Jihad] offices on the 10th floor are not important as a target, but that its existence is a justification to bring down the entire high-rise with the aim of pressuring civilian families who live in it in order to put pressure on terrorist organizations, this would itself be seen as terrorism. So they do not say it,” the source added.

Various sources who served in IDF intelligence units said that at least until the current war, army protocols allowed for attacking power targets only when the buildings were empty of residents at the time of the strike. However, testimonies and videos from Gaza suggest that since October 7, some of these targets have been attacked without prior notice being given to their occupants, killing entire families as a result.

The wide-scale targeting of residential homes can be derived from public and official data. According to the Government Media Office in Gaza — which has been providing death tolls since the Gaza Health Ministry stopped doing so on Nov. 11 due to the collapse of health services in the Strip — by the time the temporary ceasefire took hold on Nov. 23, Israel had killed 14,800 Palestinians in Gaza; approximately 6,000 of them were children and 4,000 were women, who together constitute more than 67 percent of the total. The figures provided by the Health Ministry and the Government Media Office — both of which fall under the auspices of the Hamas government — do not deviate significantly from Israeli estimates.

The Gaza Health Ministry, furthermore, does not specify how many of the dead belonged to the military wings of Hamas or Islamic Jihad. The Israeli army estimates that it has killed between 1,000 and 3,000 armed Palestinian militants. According to media reports in Israel, some of the dead militants are buried under the rubble or inside Hamas’ underground tunnel system, and therefore were not tallied in official counts.

UN data for the period up until Nov. 11, by which time Israel had killed 11,078 Palestinians in Gaza, states that at least 312 families have lost 10 or more people in the current Israeli attack; for the sake of comparison, during “Operation Protective Edge” in 2014, 20 families in Gaza lost 10 or more people. At least 189 families have lost between six and nine people according to the UN data, while 549 families have lost between two and five people. No updated breakdowns have yet been given for the casualty figures published since Nov. 11.

The massive attacks on power targets and private residences came at the same time as the Israeli army, on Oct. 13, called on the 1.1 million residents of the northern Gaza Strip — most of them residing in Gaza City — to leave their homes and move to the south of the Strip. By that date, a record number of power targets had already been bombed, and more than 1,000 Palestinians had already been killed, including hundreds of children.

In total, according to the UN, 1.7 million Palestinians, the vast majority of the Strip’s population, have been displaced within Gaza since October 7. The army claimed that the demand to evacuate the Strip’s north was intended to protect civilian lives. Palestinians, however, see this mass displacement as part of a “new Nakba” — an attempt to ethnically cleanse part or all of the territory.

2. ‘They knocked down a high-rise for the sake of it’

According to the Israeli army, during the first five days of fighting it dropped 6,000 bombs on the Strip, with a total weight of about 4,000 tons. Media outlets reported that the army had wiped out entire neighborhoods; according to the Gaza-based Al Mezan Center for Human Rights, these attacks led to “the complete destruction of residential neighborhoods, the destruction of infrastructure, and the mass killing of residents.” 

As documented by Al Mezan and numerous images coming out of Gaza, Israel bombed the Islamic University of Gaza, the Palestinian Bar Association, a UN building for an educational program for outstanding students, a building belonging to the Palestine Telecommunications Company, the Ministry of National Economy, the Ministry of Culture, roads, and dozens of high-rise buildings and homes — especially in Gaza’s northern neighborhoods.

On the fifth day of fighting, the IDF Spokesperson distributed to military reporters in Israel “before and after” satellite images of neighborhoods in the northern Strip, such as Shuja’iyya and Al-Furqan (nicknamed after a mosque in the area) in Gaza City, which showed dozens of destroyed homes and buildings. The Israeli army said that it had struck 182 power targets in Shuja’iyya and 312 power targets in Al-Furqan.

The Chief of Staff of the Israeli Air Force, Omer Tishler, told military reporters that all of these attacks had a legitimate military target, but also that entire neighborhoods were attacked “on a large scale and not in a surgical manner.” Noting that half of the military targets up until Oct. 11 were power targets, the IDF Spokesperson said that “neighborhoods that serve as terror nests for Hamas” were attacked and that damage was caused to “operational headquarters,” “operational assets,” and “assets used by terrorist organizations inside residential buildings.” On Oct. 12, the Israeli army announced it had killed three “senior Hamas members” — two of whom were part of the group’s political wing.

Yet despite the unbridled Israeli bombardment, the damage to Hamas’ military infrastructure in northern Gaza during the first days of the war appears to have been very minimal. Indeed, intelligence sources told +972 and Local Call that military targets that were part of power targets have previously been used many times as a fig leaf for harming the civilian population. “Hamas is everywhere in Gaza; there is no building that does not have something of Hamas in it, so if you want to find a way to turn a high-rise into a target, you will be able to do so,” said one former intelligence official.

“They will never just hit a high-rise that does not have something we can define as a military target,” said another intelligence source, who carried out previous strikes against power targets. “There will always be a floor in the high-rise [associated with Hamas]. But for the most part, when it comes to power targets, it is clear that the target doesn’t have military value that justifies an attack that would bring down the entire empty building in the middle of a city, with the help of six planes and bombs weighing several tons.”

Indeed, according to sources who were involved in the compiling of power targets in previous wars, although the target file usually contains some kind of alleged association with Hamas or other militant groups, striking the target functions primarily as a “means that allows damage to civil society.” The sources understood, some explicitly and some implicitly, that damage to civilians is the real purpose of these attacks.

In May 2021, for example, Israel was heavily criticized for bombing the Al-Jalaa Tower, which housed prominent international media outlets such as Al Jazeera, AP, and AFP. The army claimed that the building was a Hamas military target; sources have told +972 and Local Call that it was in fact a power target.

“The perception is that it really hurts Hamas when high-rise buildings are taken down, because it creates a public reaction in the Gaza Strip and scares the population,” said one of the sources. “They wanted to give the citizens of Gaza the feeling that Hamas is not in control of the situation. Sometimes they toppled buildings and sometimes postal service and government buildings.”

Although it is unprecedented for the Israeli army to attack more than 1,000 power targets in five days, the idea of causing mass devastation to civilian areas for strategic purposes was formulated in previous military operations in Gaza, honed by the so-called “Dahiya Doctrine” from the Second Lebanon War of 2006.

According to the doctrine — developed by former IDF Chief of Staff Gadi Eizenkot, who is now a Knesset member and part of the current war cabinet — in a war against guerrilla groups such as Hamas or Hezbollah, Israel must use disproportionate and overwhelming force while targeting civilian and government infrastructure in order to establish deterrence and force the civilian population to pressure the groups to end their attacks. The concept of “power targets” seems to have emanated from this same logic.

The first time the Israeli army publicly defined power targets in Gaza was at the end of Operation Protective Edge in 2014. The army bombed four buildings during the last four days of the war — three residential multi-story buildings in Gaza City, and a high-rise in Rafah. The security establishment explained at the time that the attacks were intended to convey to the Palestinians of Gaza that “nothing is immune anymore,” and to put pressure on Hamas to agree to a ceasefire. “The evidence we collected shows that the massive destruction [of the buildings] was carried out deliberately, and without any military justification,” stated an Amnesty report in late 2014.

In another violent escalation that began in November 2018, the army once again attacked power targets. That time, Israel bombed high-rises, shopping centers, and the building of the Hamas-affiliated Al-Aqsa TV station. “Attacking power targets produces a very significant effect on the other side,” one Air Force officer stated at the time. “We did it without killing anyone and we made sure that the building and its surroundings were evacuated.”

Previous operations have also shown how striking these targets is meant not only to harm Palestinian morale, but also to raise the morale inside Israel. Haaretz revealed that during Operation Guardian of the Walls in 2021, the IDF Spokesperson’s Unit conducted a psy-op against Israeli citizens in order to boost awareness of the IDF’s operations in Gaza and the damage they caused to Palestinians. Soldiers, who used fake social media accounts to conceal the campaign’s origin, uploaded images and clips of the army’s strikes in Gaza to Twitter, Facebook, Instagram, and TikTok in order to demonstrate the army’s prowess to the Israeli public.

During the 2021 assault, Israel struck nine targets that were defined as power targets — all of them high-rise buildings. “The goal was to collapse the high-rises in order to put pressure on Hamas, and also so that the [Israeli] public would see a victory image,” one security source told +972 and Local Call.

However, the source continued, “it didn’t work. As someone who has followed Hamas, I heard firsthand how much they did not care about the civilians and the buildings that were taken down. Sometimes the army found something in a high-rise building that was related to Hamas, but it was also possible to hit that specific target with more accurate weaponry. The bottom line is that they knocked down a high-rise for the sake of knocking down a high-rise.”

3. ‘Everyone was looking for their children in these piles’

Not only has the current war seen Israel attack an unprecedented number of power targets, it has also seen the army abandon prior policies that aimed at avoiding harm to civilians. Whereas previously the army’s official procedure was that it was possible to attack power targets only after all civilians had been evacuated from them, testimonies from Palestinian residents in Gaza indicate that, since October 7, Israel has attacked high-rises with their residents still inside, or without having taken significant steps to evacuate them, leading to many civilian deaths.

Such attacks very often result in the killing of entire families, as experienced in previous offensives; according to an investigation by AP conducted after the 2014 war, about 89 percent of those killed in the aerial bombings of family homes were unarmed residents, and most of them were children and women.

Tishler, the air force chief of staff, confirmed a shift in policy, telling reporters that the army’s “roof knocking” policy — whereby it would fire a small initial strike on the roof of a building to warn residents that it is about to be struck — is no longer in use “where there is an enemy.” Roof knocking, Tishler said, is “a term that is relevant to rounds [of fighting] and not to war.”

The sources who have previously worked on power targets said that the brazen strategy of the current war could be a dangerous development, explaining that attacking power targets was originally intended to “shock” Gaza but not necessarily to kill large numbers of civilians. “The targets were designed with the assumption that high-rises would be evacuated of people, so when we were working on [compiling the targets], there was no concern whatsoever regarding how many civilians would be harmed; the assumption was that the number would always be zero,” said one source with deep knowledge of the tactic.

“This would mean there would be a total evacuation [of the targeted buildings], which takes two to three hours, during which the residents are called [by phone to evacuate], warning missiles are fired, and we also crosscheck with drone footage that people are indeed leaving the high-rise,” the source added.

However, evidence from Gaza suggests that some high-rises — which we assume to have been power targets — were toppled without prior warning. +972 and Local Call located at least two cases during the current war in which entire residential high-rises were bombed and collapsed without warning, and one case in which, according to the evidence, a high-rise building collapsed on civilians who were inside.

On Oct. 10, Israel bombed the Babel Building in Gaza, according to the testimony of Bilal Abu Hatzira, who rescued bodies from the ruins that night. Ten people were killed in the attack on the building, including three journalists.

On Oct. 25, the 12-story Al-Taj residential building in Gaza City was bombed to the ground, killing the families living inside it without warning. About 120 people were buried under the ruins of their apartments, according to the testimonies of residents. Yousef Amar Sharaf, a resident of Al-Taj, wrote on X that 37 of his family members who lived in the building were killed in the attack: “My dear father and mother, my beloved wife, my sons, and most of my brothers and their families.” Residents stated that a lot of bombs were dropped, damaging and destroying apartments in nearby buildings too.

Six days later, on Oct. 31, the eight-story Al-Mohandseen residential building was bombed without warning. Between 30 and 45 bodies were reportedly recovered from the ruins on the first day. One baby was found alive, without his parents. Journalists estimated that over 150 people were killed in the attack, as many remained buried under the rubble.

The building used to stand in Nuseirat Refugee Camp, south of Wadi Gaza — in the supposed “safe zone” to which Israel directed the Palestinians who fled their homes in northern and central Gaza — and therefore served as temporary shelter for the displaced, according to testimonies.

According to an investigation by Amnesty International, on Oct. 9, Israel shelled at least three multi-story buildings, as well as an open flea market on a crowded street in the Jabaliya Refugee Camp, killing at least 69 people. “The bodies were burned … I didn’t want to look, I was scared of looking at Imad’s face,” said the father of a child who was killed. “The bodies were scattered on the floor. Everyone was looking for their children in these piles. I recognized my son only by his trousers. I wanted to bury him immediately, so I carried my son and got him out.”

According to Amnesty’s investigation, the army said that the attack on the market area was aimed at a mosque “where there were Hamas operatives.” However, according to the same investigation, satellite images do not show a mosque in the vicinity.

The IDF Spokesperson did not address +972’s and Local Call’s queries about specific attacks, but stated more generally that “the IDF provided warnings before attacks in various ways, and when the circumstances allowed it, also delivered individual warnings through phone calls to people who were at or near the targets (there were more from 25,000 live conversations during the war, alongside millions of recorded conversations, text messages and leaflets dropped from the air for the purpose of warning the population). In general, the IDF works to reduce harm to civilians as part of the attacks as much as possible, despite the challenge of fighting a terrorist organization that uses the citizens of Gaza as human shields.”

4. ‘The machine produced 100 targets in one day’

According to the IDF Spokesperson, by Nov. 10, during the first 35 days of fighting, Israel attacked a total of 15,000 targets in Gaza. Based on multiple sources, this is a very high figure compared to the four previous major operations in the Strip. During Guardian of the Walls in 2021, Israel attacked 1,500 targets in 11 days. In Protective Edge in 2014, which lasted 51 days, Israel struck between 5,266 and 6,231 targets. During Pillar of Defense in 2012, about 1,500 targets were attacked over eight days. In Cast Lead” in 2008, Israel struck 3,400 targets in 22 days.

Intelligence sources who served in the previous operations also told +972 and Local Call that, for 10 days in 2021 and three weeks in 2014, an attack rate of 100 to 200 targets per day led to a situation in which the Israeli Air Force had no targets of military value left. Why, then, after nearly two months, has the Israeli army not yet run out of targets in the current war?

The answer may lie in a statement from the IDF Spokesperson on Nov. 2, according to which it is using the AI system Habsora (“The Gospel”), which the spokesperson says “enables the use of automatic tools to produce targets at a fast pace, and works by improving accurate and high-quality intelligence material according to [operational] needs.”

In the statement, a senior intelligence official is quoted as saying that thanks to Habsora, targets are created for precision strikes “while causing great damage to the enemy and minimal damage to non-combatants. Hamas operatives are not immune — no matter where they hide.”

According to intelligence sources, Habsora generates, among other things, automatic recommendations for attacking private residences where people suspected of being Hamas or Islamic Jihad operatives live. Israel then carries out large-scale assassination operations through the heavy shelling of these residential homes.

Habsora, explained one of the sources, processes enormous amounts of data that “tens of thousands of intelligence officers could not process,” and recommends bombing sites in real time. Because most senior Hamas officials head into underground tunnels with the start of any military operation, the sources say, the use of a system like Habsora makes it possible to locate and attack the homes of relatively junior operatives.

One former intelligence officer explained that the Habsora system enables the army to run a “mass assassination factory,” in which the “emphasis is on quantity and not on quality.” A human eye “will go over the targets before each attack, but it need not spend a lot of time on them.” Since Israel estimates that there are approximately 30,000 Hamas members in Gaza, and they are all marked for death, the number of potential targets is enormous.

In 2019, the Israeli army created a new center aimed at using AI to accelerate target generation. “The Targets Administrative Division is a unit that includes hundreds of officers and soldiers, and is based on AI capabilities,” said former IDF Chief of Staff Aviv Kochavi in an in-depth interview with Ynet earlier this year.

“This is a machine that, with the help of AI, processes a lot of data better and faster than any human, and translates it into targets for attack,” Kochavi went on. “The result was that in Operation Guardian of the Walls [in 2021], from the moment this machine was activated, it generated 100 new targets every day. You see, in the past there were times in Gaza when we would create 50 targets per year. And here the machine produced 100 targets in one day.”

“We prepare the targets automatically and work according to a checklist,” one of the sources who worked in the new Targets Administrative Division told +972 and Local Call. “It really is like a factory. We work quickly and there is no time to delve deep into the target. The view is that we are judged according to how many targets we manage to generate.”

A senior military official in charge of the target bank told the Jerusalem Post earlier this year that, thanks to the army’s AI systems, for the first time the military can generate new targets at a faster rate than it attacks. Another source said the drive to automatically generate large numbers of targets is a realization of the Dahiya Doctrine.

Automated systems like Habsora have thus greatly facilitated the work of Israeli intelligence officers in making decisions during military operations, including calculating potential casualties. Five different sources confirmed that the number of civilians who may be killed in attacks on private residences is known in advance to Israeli intelligence, and appears clearly in the target file under the category of “collateral damage.” 

According to these sources, there are degrees of collateral damage, according to which the army determines whether it is possible to attack a target inside a private residence. “When the general directive becomes ‘Collateral Damage 5,’ that means we are authorized to strike all targets that will kill five or less civilians — we can act on all target files that are five or less,” said one of the sources.

“In the past, we did not regularly mark the homes of junior Hamas members for bombing,” said a security official who participated in attacking targets during previous operations. “In my time, if the house I was working on was marked Collateral Damage 5, it would not always be approved [for attack].” Such approval, he said, would only be received if a senior Hamas commander was known to be living in the home.

“To my understanding, today they can mark all the houses of [any Hamas military operative regardless of rank],” the source continued. “That is a lot of houses. Hamas members who don’t really matter for anything live in homes across Gaza. So they mark the home and bomb the house and kill everyone there.”

5. A concerted policy to bomb family homes

On Oct. 22, the Israeli Air Force bombed the home of the Palestinian journalist Ahmed Alnaouq in the city of Deir al-Balah. Ahmed is a close friend and colleague of mine; four years ago, we founded a Hebrew Facebook page called “Across the Wall,” with the aim of bringing Palestinian voices from Gaza to the Israeli public.

The strike on Oct. 22 collapsed blocks of concrete onto Ahmed’s entire family, killing his father, brothers, sisters, and all of their children, including babies. Only his 12-year-old niece, Malak, survived and remained in a critical condition, her body covered in burns. A few days later, Malak died.

Twenty-one members of Ahmed’s family were killed in total, buried under their home. None of them were militants. The youngest was 2 years old; the oldest, his father, was 75. Ahmed, who is currently living in the UK, is now alone out of his entire family.

Ahmed’s family WhatsApp group is titled “Better Together.” The last message that appears there was sent by him, a little after midnight on the night he lost his family. “Someone let me know that everything is fine,” he wrote. No one answered. He fell asleep, but woke up in a panic at 4 a.m. Drenched in sweat, he checked his phone again. Silence. Then he received a message from a friend with the terrible news.

Ahmed’s case is common in Gaza these days. In interviews to the press, heads of Gaza hospitals have been echoing the same description: families enter hospitals as a succession of corpses, a child followed by his father followed by his grandfather. The bodies are all covered in dirt and blood.

According to former Israeli intelligence officers, in many cases in which a private residence is bombed, the goal is the “assassination of Hamas or Jihad operatives,” and such targets are attacked when the operative enters the home. Intelligence researchers know if the operative’s family members or neighbors may also die in an attack, and they know how to calculate how many of them may die. Each of the sources said that these are private homes, where in the majority of cases, no military activity is carried out.

+972 and Local Call do not have data regarding the number of military operatives who were indeed killed or wounded by aerial strikes on private residences in the current war, but there is ample evidence that, in many cases, none were military or political operatives belonging to Hamas or Islamic Jihad.

On Oct. 10, the Israeli Air Force bombed an apartment building in Gaza’s Sheikh Radwan neighborhood, killing 40 people, most of them women and children. In one of the shocking videos taken following the attack, people are seen screaming, holding what appears to be a doll pulled from the ruins of the house, and passing it from hand to hand. When the camera zooms in, one can see that it is not a doll, but the body of a baby.

One of the residents said that 19 members of his family were killed in the strike. Another survivor wrote on Facebook that he only found his son’s shoulder in the rubble. Amnesty investigated the attack and discovered that a Hamas member lived on one of the upper floors of the building, but was not present at the time of the attack.

[Bombing apartment blocks in 2014 already - Operation "Protective Edge" - killing children and babies becomes normal for Nazi Israel]

The bombing of family homes where Hamas or Islamic Jihad operatives supposedly live likely became a more concerted IDF policy during Operation Protective Edge in 2014. Back then, 606 Palestinians — about
a quarter of the civilian deaths during the 51 days of fighting — were members of families whose homes were bombed. A UN report defined it in 2015 as both a potential war crime and “a new pattern” of action that “led to the death of entire families.”

In 2014, 93 babies were killed as a result of Israeli bombings of family homes, of which 13 were under 1 year old. A month ago, 286 babies aged 1 or under were already identified as having been killed in Gaza, according to a detailed ID list with the ages of victims published by the Gaza Health Ministry on Oct. 26. The number has since likely doubled or tripled.

However, in many cases, and especially during the current attacks on Gaza, the Israeli army has carried out attacks that struck private residences even when there is no known or clear military target. For example, according to the Committee to Protect Journalists, by Nov. 29, Israel had killed 50 Palestinian journalists in Gaza, some of them in their homes with their families.

Roshdi Sarraj, 31, a journalist from Gaza who was born in Britain, founded a media outlet in Gaza called “Ain Media.” On Oct. 22, an Israeli bomb struck his parents’ home where he was sleeping, killing him. The journalist Salam Mema similarly died under the ruins of her home after it was bombed; of her three young children, Hadi, 7, died, while Sham, 3, has not yet been found under the rubble. Two other journalists, Duaa Sharaf and Salma Makhaimer, were killed together with their children in their homes.

Israeli analysts have admitted that the military effectiveness of these kinds of disproportionate aerial attacks is limited. Two weeks after the start of the bombings in Gaza (and before the ground invasion) — after the bodies of 1,903 children, approximately 1,000 women, and 187 elderly men were counted in the Gaza Strip — Israeli commentator Avi Issacharoff tweeted: “As hard as it is to hear, on the 14th day of fighting, it does not appear that the military arm of Hamas has been significantly harmed. The most significant damage to the military leadership is the assassination of [Hamas commander] Ayman Nofal.”

6. ‘Fighting human animals’

Hamas militants regularly operate out of an intricate network of tunnels built under large stretches of the Gaza Strip. These tunnels, as confirmed by the former Israeli intelligence officers we spoke to, also pass under homes and roads. Therefore, Israeli attempts to destroy them with aerial strikes are in many cases likely to lead to the killing of civilians. This may be another reason for the high number of Palestinian families wiped out in the current offensive.

The intelligence officers interviewed for this article said that the way Hamas designed the tunnel network in Gaza knowingly exploits the civilian population and infrastructure above ground. These claims were also the basis of the media campaign that Israel conducted vis-a-vis the attacks and raids on Al-Shifa Hospital and the tunnels that were discovered under it.

Israel has also attacked a large number of military targets: armed Hamas operatives, rocket launcher sites, snipers, anti-tank squads, military headquarters, bases, observation posts, and more. From the beginning of the ground invasion, aerial bombardment and heavy artillery fire have been used to provide backup to Israeli troops on the ground. Experts in international law say these targets are legitimate, as long as the strikes comply with the principle of proportionality.

In response to an enquiry from +972 and Local Call for this article, the IDF Spokesperson stated: “The IDF is committed to international law and acts according to it, and in doing so attacks military targets and does not attack civilians. The terrorist organization Hamas places its operatives and military assets in the heart of the civilian population. Hamas systematically uses the civilian population as a human shield, and conducts combat from civilian buildings, including sensitive sites such as hospitals, mosques, schools, and UN facilities.”

Intelligence sources who spoke to +972 and Local Call similarly claimed that in many cases Hamas “deliberately endangers the civilian population in Gaza and tries to forcefully prevent civilians from evacuating.” Two sources said that Hamas leaders “understand that Israeli harm to civilians gives them legitimacy in fighting.”

At the same time, while it’s hard to imagine now, the idea of dropping a one-ton bomb aimed at killing a Hamas operative yet ending up killing an entire family as “collateral damage” was not always so readily accepted by large swathes of Israeli society. In 2002, for example, the Israeli Air Force bombed the home of Salah Mustafa Muhammad Shehade, then the head of the Al-Qassam Brigades, Hamas’ military wing. The bomb killed him, his wife Eman, his 14-year-old daughter Laila, and 14 other civilians, including 11 children. The killing caused a public uproar in both Israel and the world, and Israel was accused of committing war crimes.

That criticism led to a decision by the Israeli army in 2003 to drop a smaller, quarter-ton bomb on a meeting of top Hamas officials — including the elusive leader of Al-Qassam Brigades, Mohammed Deif — taking place in a residential building in Gaza, despite the fear that it would not be powerful enough to kill them. In his book “To Know Hamas,” veteran Israeli journalist Shlomi Eldar wrote that the decision to use a relatively small bomb was due to the Shehade precedent, and the fear that a one-ton bomb would kill the civilians in the building as well. The attack failed, and the senior military wing officers fled the scene.

In December 2008, in the first major war that Israel waged against Hamas after it seized power in Gaza, Yoav Gallant, who at the time headed the IDF Southern Command, said that for the first time Israel was “hitting the family homes” of senior Hamas officials with the aim of destroying them, but not harming their families. Gallant emphasized that the homes were attacked after the families were warned by a “knock on the roof,” as well as by phone call, after it was clear that Hamas military activity was taking place inside the house.

[First bombing of apartment blocks in 2014 already]

After 2014’s Protective Edge, during which Israel began to systematically strike family homes from the air, human rights groups like
B’Tselem collected testimonies from Palestinians who survived these attacks. The survivors said the homes collapsed in on themselves, glass shards cut the bodies of those inside, the debris “smells of blood,” and people were buried alive.

This deadly policy continues today — thanks in part to the use of destructive weaponry and sophisticated technology like Habsora, but also to a political and security establishment that has loosened the reins on Israel’s military machinery. Fifteen years after insisting that the army was taking pains to minimize civilian harm, Gallant, now Defense Minister, has clearly changed his tune. “We are fighting human animals and we act accordingly,” he said after October 7.


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